Samstag, 27. Juli 2013

Findelfotos

Was ich immer sage: Man gewöhnt sich an allem, auch am Dativ!


Dann wollen wir mal dem Wetter beeindrucken!

Sonntag, 14. Juli 2013

Neue Rechtschreibung? - Kein Problem

Jetzt langt's! 
Hier kommt: ß oder ss - die ultimative Regelerklärung
Merkwürdigerweise denken immer noch viele, dass mit der Rechtschreibreform auch das ß abgeschafft wurde. Warum eigentlich? Ich habe noch keine vernünftige Erklärung dafür gefunden. Das ß ist jedenfalls immer noch quicklebendig. Aus aktuellem Anlass - ich erhielt mal wieder herzliche Grüsse aus der Yorckstrasse - gibt es hier nochmal eine leicht fassliche (!) Erklärung.

Fangen wir mal von vorne an: In der deutschen Sprache kann der scharfe s-Laut - und nur um diesen geht es hier - durch ß oder ss ausgedrückt werden.

Auf einen langen Vokal (a, e, i, o, u und die Umlaute ä, ö, ü) folgt ß. Dies war und ist die Regel. Deshalb schreibt man: Stre, Grüße, Gr, F, Stoß, bl. Als ebenfalls lange Vokale gelten die Doppelvokale, die auch Zwielaute oder - wenn man angeben möchte - Diphthonge genannt werden. Nicht zu verwechseln mit der Diphtherie, die deutlich unangenehmer ist als ein Diphthong. Auf Doppelvokale (ie, ei, au, eu) folgt ebenfalls ß als scharfer s-Laut. Deshalb schreibt man z. B. folgende Wörter mit ß: schließen, heiß, außen und das scheußliche Wort scheußlich.

Wer nun auf diese Beschreibung und auf die dazugehörigen Wörter blickt, stellt erfreut fest: Hier hat sich ja gar nix geändert. Rrrrichtig! Auch wenn gefühlte 65 Prozent aller Deutschen inzwischen Straße und Grüße falsch schreiben - nach einem langen Vokal steht nach wie vor ß. Ganz einfach.


Nun zum ss. Nicht ganz überraschend folgt es auf einen kurzen Vokal. Deshalb heißt es: Tasse, müssen, Risse, Schlösser, küssen und messen.
Nanu!, höre ich es raunen. Da hat sich ja schon wieder nix geändert. Stimmt! Denn diese Regel - nach kurzem Vokal folgt ss - gibt es ebenfalls schon seit Anno Tuck. Was aber ist dann neu an der Rechtschreibung von ß und ss? 
Ganz einfach: Man hat eine Ausnahmeregel abgeschafft, und die lautete: Am Silbenende und am Wortende schreibt man ß. Die deutsche Sprache sollte logischer werden und leichter erlernbar. Es gibt also keine Ausnahme mehr: Nach einem kurzem Vokal wird immer ss geschrieben, nach langem Vokal immer ß.
Wir schreiben Schloss, weil das o kurz ist, also auch: bisschen, dass (wenn es nicht mit einem einfachen s geschrieben wird - dazu bei Gelegenheit mehr!), Kuss und Stuss, Bass und Pass, müsste und müsst, lasst und lässt und natürlich: Floß und floss, goss und groß. Keine Ausnahme mehr! Auf den kurzen Vokal folgt als scharfer s-Laut zwingend ss, auf den langen das ß.

Alles klar? - Alles klar!
Schöne Sonntagsgrüße!







Montag, 8. Juli 2013

Die Schreibstube unterwegs ...


Die glückliche Autorin Rita Kahnt 
bei ihrer Lesung in Fürstenwalde/Spree am 17. Juni 2013

Neben ihr der Saxophonist Matthias Cersovsky,
der für die gelungene musikalische Begleitung sorgte.

Foto: Karin Schuchardt
Trotz brütender Hitze waren an diesem Nachmittag zahlreiche gutgelaunte Gäste in der Aula der Rahn-Schule erschienen und sorgten mit ihrem Applaus dafür, dass die Lesung ein voller Erfolg wurde. Auch diesmal hatte Rita Kahnt alle Hände voll zu tun, um ihr kleines, feines Lyrikbändchen STADTVERLIEBT für ihre zahlreichen Fans zu signieren. (Mit Dank fürs schöne Foto an die Fotografin Karin Schuchardt!)

STADTVERLIEBT ist übrigens als Sonderdruck im MyStory Verlag Berlin erschienen, und zwar bereits in 2. Auflage ... ein toller und vor allem verdienter Erfolg für unsere Autorin, die bereits ihr zweites Buch mit uns plant. Und natürlich wird es auch diesmal wieder um Fürstenwalde gehen.