Montag, 31. Dezember 2012

Auf ein gutes neues Jahr!

Die Friedenauer Schreibstube wünscht einen guten Start ins neue Jahr 
und alles Gute für 2013!



Montag, 24. Dezember 2012

Fröhliche Weihnachten!

Ich wünsche allen ein wunderbares Weihnachtsfest. (Nach 48 Sekunden gehts ab!)

Rock'n roll xmas


Sonntag, 23. Dezember 2012

Neues aus der Texterei

Die Schreibstube bereitet sich auf die Feiertage vor - Weihnachtskarten und Geschenke sind gekauft, die zahllosen Weihnachtsfeiern sind überstanden, jetzt kehrt Festtagsruhe ein. 

Da stellt sich nicht nur die Frage, wie man die ungeheuren Kalorienmengen in Form von Gänsekeulen, Klößen, Rotwein und üppigen Dessertkreationen am schnellsten wieder abarbeitet, sondern auch eine ganz simple: Wie schreibt man eigentlich die ganzen guten Wünsche in korrekter Form?

Hier die Antwort - so ist es richtig:

Kleinschreibung von Adjektiven in Verbindung mit Weihnachten:

Wir wünschen frohes Fest! (froh = Kleinschreibung)
Allen fröhliche Weihnachten (fröhliche = Kleinschreibung)

Am Satzanfang wird natürlich großgeschrieben!


Freitag, 21. Dezember 2012

Neues aus der Texterei - Der letzte Tag

"Recherche? - Warum eigentlich! Wenn die Welt sowieso untergeht ..."
Das mögen sich einige Journalisten gedacht haben, die ohne Hemmungen und mit Feuereifer voneinander abgeschrieben haben, dass die Heide wackelt.

Hier der Link zu den Kollegen von Bildblog über die hübschesten Schlampereien:
Das Ende ist nah

Mal sehen, was draus wird!

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Die Schreibstube im Advent


Fest eingeplant für den 23. Dezember:


Traditionelles Weihnachtssingen in der Alten Försterei
"Im Jahr 2003 fing alles an. 89 Verrückte trafen sich "halblegal" mit Glühwein und Gebäck auf Höhe der Mittellinie im Stadion An der Alten Försterei zum Weihnachtsliedersingen. Von Jahr zu Jahr wuchs die Schar der Sänger. Weihnachten 2011 erfüllten die Stimmen von über 18.000 Menschen das eiserne Wohnzimmer.

Das Weihnachtssingen ist inzwischen ein generations- und vereinsübergreifendes Ereignis. Pfarrer Müller trägt die Weihnachtsgeschichte vor, der Haus- und Hofchor des Weihnachtssingens, der Männerchor Eintracht 1892 Berlin-Mahlsdorf, wird dort natürlich ebenso auftreten wie der Schulchor des Emmy-Noether-Gymnasiums. Zusammen bzw. abwechselnd geben Sie Tonart und Takt vor und eine kleine Bläsergruppe sorgt für festlich-fröhliche Klänge.

Liederbuch und Kerze gibt es gratis - eine kleine Spende für die Nachwuchsarbeit des Vereins ist jedoch immer willkommen. In diesem Jahr wird es wohl wieder einen Zuschauerrekord geben. Denn diese wundervolle Kulisse sollte man wenigstens einmal genossen haben. Selbst wenn man kein Fußball-Fan ist."

Weihnachtssingen bei Union Berlin, 23. Dezember 2012, 19 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr

Stadion an der Alten Försterei, An der Wuhlheide 263

(Quelle: Newsletter des Chorverbandes Berlin)

Samstag, 15. Dezember 2012

Die Schreibstube im Advent

Vorweihnachtliche Stimmung
in der Friedenauer Schreibstube
Das wird ein toller 3. Advent: ein Konzert mit dem Clara-Schumann-Frauenchor in der Martin-Luther-Gedächtniskirche in Berlin-Mariendorf. Um 18 Uhr geht's los morgen, am Sonntag, 16. Dezember.

Der Clara-Schumann-Frauenchor - das sind musikbegeisterte Berlinerinnen unter der Leitung der Sängerin und Gesangspädagogin Heike Peetz, die mit ihnen wunderschöne, manchmal recht unbekannte Stücke aus der gesamten Musikgeschichte einstudiert. Da gibt es ein Wiederhören mit beliebten Melodien ebenso wie Lieder auf Norwegisch oder Ungarisch und viele Chor-Kompositionen berühmter Meister, vom Barock bis in die Moderne. Einige werden sogar extra für den Clara-Schumann-Chor arrangiert.

Das alljährliche Adventskonzert ist für die Choristinnen ein großes Ereignis, denn bis auf Heike Peetz, die professionell als Sängerin tätig ist, singen alle Damen in ihrer Freizeit und betrachten den Gesang als wichtiges Hobby - und als Möglichkeit, sich gesund zu halten. "Singen macht fit und schön", so lautet das Chormotto der Frauen, die sich mit guter Laune und viel Engagement jede Woche zur Probe treffen. Mitsängerinnen werden übrigens laufend gesucht! Und wer wenig oder keine Erfahrung im Vom-Blatt-Singen hat, ist ebenso willkommen wie erfahrene "Leistungsträgerinnen" jeder Stimmlage. "Jeder Mensch kann singen", sagt Heike Peetz. Nach dem riesigen Erfolg im letzten Jahr mit einem Weihnachtsprogramm voller gesanglicher und atmosphärischer Höhepunkte kann man sehr gespannt auf neue Lieder, bewährte Stücke und auf einen schönen Abend mit den "Claras".

Also, wer Zeit und Lust hat, kommt am Sonntag um 18 Uhr zum Konzert in die historisch und architektonisch überaus interessante Martin-Luther-Gedächtniskirche! Der Eintritt ist frei.

Adresse: Riegerzeile 1A, 12105 Berlin

Link zum Clara-Schumann-Frauenchor

Link zur Martin-Luther-Gedächtniskirche








Freitag, 14. Dezember 2012

Out of Friedenau - Kulturtipps

Diesmal was in Kaiserslautern - und leider kann ich nicht einmal dabei sein. Aber die Idee ist so genial, dass ich mich am liebsten in den Zug setzen und vorbeifahren würde, wenn ich könnte!

Es handelt sich nämlich um die 

Weihnachtsvorlesung in der Chemie - eine chemische Bescherung

Eintritt kostenlos! Eine chemische Bescherung mit den tollsten Experimenten. Mittwoch, 19.12. um 14.00.

Am Mittwoch, 19. Dezember 2012, findet um 14.00 Uhr im Hörsaal 52-207 die diesjährige Weihnachtsvorlesung statt: eine "Chemische Bescherung" mit vielen Experimenten.

Aufgrund des großen Andrangs wird die Vorlesung zusätzlich live in den Hörsaal 52-206 übertragen. Man benötigt für beide Hörsäle Eintrittskarten, die am Veranstaltungstag ab 12.30 Uhr im Foyer der Chemie einzeln und kostenlos ausgegeben werden. Zusätzlich wird um eine Spende für die Aktion "alt-arm-allein" Kaiserslautern e.V. gebeten. Hinterher gibt es im Foyer Glühwein und Waffeln zu benutzerfreundlichen Preisen.

Die Vorlesung ist offen für alle, nicht nur für Mitglieder der Technischen Universität. 
Auf nach Kaiserslautern.

Link zur Veranstaltungsankündigung der Uni Kaiserslautern

Freitag, 7. Dezember 2012

Neues aus der Texterei

In Berlin hat's geschneit
Berlin ist im Schnee am schönsten. Für ein paar Stunden, solange bis der brausende Verkehr die Pracht zu brauner Pampe verrührt hat, strahlt die Stadt in Sauberkeit. Die Hundehaufen und Glasscherben sind gnädig verdeckt, Getränkebecher und Flaschen versinken unter taumelnden Flocken. Auf Müllcontainern und Abfalleimern sitzen lustige Schneemützen, die parkenden Autos tragen weiße Mäntel. Auf die zugeschneiten Windschutzscheiben malen dick eingepackte Teenies mit behandschuhten Zeigefingern Herzchen mit Pfeilen. Und sie kichern dabei. Immer noch.

Berlin ist romantisch - und still. Der Schnee schluckt den Lärm. Man fährt vorsichtig, die Autos bewegen sich im Schneckentempo auf ihrer weiß glitzernden Bahn, wo man die Spur jedes einzelnen Fahrzeugs bis zu seinem Ziel verfolgen könnte, und ihre Reifen knirschen wie früher der Schlitten auf dem Hang am Lietzensee. 

Lasst mir meine Stadt noch ein Weilchen so schön, fremd und stumm. Dann geh ich raus und helfe euch, die weiße Unschuld zu besudeln. Nur ein paar Minuten. Bitte!





Mittwoch, 5. Dezember 2012

Neues aus der Texterei

Da gibt es diese Kulturzeitschrift MERKUR - deutlich anspruchsvoller als die meisten anderen Publikationen, seit mehr als 60 Jahren hoch angesehen. Ein Monument der deutschen Essayistik, sozusagen. Im Dezember erschien ein Heft mit Texten ausschließlich von Frauen. Man hat kein großes Brimborium darum veranstaltet, es gab ein paar interessante Reaktionen, aber die Quintessenz des Ganzen lautet: Es gibt zu wenig Frauen, die Texte für den MERKUR schreiben oder schreiben könnten. Eine These lautet, dass das Image der Zeitschrift Frauen abschreckt. Stimmt das womöglich? - Hoffentlich nicht!

Zusammengefasst steht da im Editorial: "Frauen sind im Schnitt skrupulöser und zögerlicher, haben weniger den Drang, sich über Themen zu äußern, die (ihrer Wahrnehmung nach) außerhalb ihrer Kernkompetenz liegen und feilen länger an den Texten."

Ist das wirklich so? - Wenn ich mir meine eigene Arbeit ansehe, dann gebe ich zu, dass ich wirklich oft Skrupel habe, gelegentlich geradezu ängstlich bin. Und ich feile manchmal ewig an meinen Texten, immer in der Hoffnung, dass es was bringt. Bisher bin ich auch noch nie auf die Idee gekommen, mal eben ein Essay abzusondern über ein Thema, mit dem ich mich eher wenig beschäftige. Aber warum eigentlich nicht? Man könnte ja einfach mal was runterschreiben, so chevaleresk dahinbramarbasieren über dies und das, vielleicht aus Wut oder Freude. Beides hilft bekanntlich heftig bei der Textentwicklung.

Jedenfalls bittet die Redaktion Frauen ausdrücklich darum, Texte einzusenden. Auch unverlangt. Ich werd`s probieren. Wer macht mit?

Link zum Editorial

Dienstag, 4. Dezember 2012

Sprachschludereien


Gastronomie – Restaurant xxx

Das Restaurant xxx befindet sich auf der 1. Etage des xxx und genießt durch seine Lage einen grandiosen Blick auf die Spree und Friedrichstraße.

Frühstück:
Besondere Beachtung verdient das umfangreiche Frühstücksbuffet mit Show-Küche für Ihre persönlichen Wünsche an Eierspeisen.

Mittags:
Zur Mittagszeit bietet das Restaurant unter der Woche einen hochwertigen Businesslunch sowie eine gemütliche Kaffee- und Teezeit mit erstklassigen Kuchen und Torten aus der eigenen Pâtisserie.

Abends:
Abends genießt man nicht nur den herrlichen Blick auf die beleuchtete und belebte Friedrichstraße sondern auch die Küche biete eine ganz besondere Auswahl an regionalen und internationalen Speisen.

Kaum zu glauben: Dies ist tatsächlich der Werbetext eines ziemlich anspruchsvollen Hotels in Berlin-Mitte! Hier wäre ein Lektorat durchaus hilfreich gewesen. Wenn es nicht so schrecklich wäre, könnte man sich drüber amüsieren! Besonders über die persönlichen Wünsche an Eierspeisen.


Montag, 3. Dezember 2012

Findlinge

"Tolle Stimmung, gutes Essen und Trinken, herrlichstes Wetter und hervorragende Musik hinterließen bei der Bevölkerung ihre Spuren..." (http://www.gemeindepodersdorfamsee.at)


Das muss ja wieder mal eine super Party gewesen sein! Nur schade, dass ich nicht dabei war.